08 Februar 2013

Dominikanische Agenten der Drogenermittlung erpressen „Schweigegeld“

Higüey.

Insgesamt 8 Agenten der Nationalen Dominikanischen Drogenermittlungsbehörde (DNCD) stehen im Verdacht, Geld von Passanten erpresst zu haben.


Ein junges Paar berichtete, dass sie von DNCD Agenten erpresst wurden. Bei einer Kontrolle sagten die Agenten, dass sie 5 Kilogramm Kokain im Auto des Paares finden würden, wenn sie nicht mehrere tausend Pesos bezahlen würden. 
Sie würden als Drogendealer für Jahre ins Gefängnis kommen, wenn sie nicht zahlten, wurden die zwei Opfer angeblich genötigt. Nach Aussagen des Paares hätten sie 6000 Pesos bezahlt, um wieder laufen gelassen zu werden.

Während der Mann festgehalten wurde, musste die Frau in Begleitung von DNCD Mitarbeitern das Geld von einer Bank abheben. 
Ein Video, das die Bank aufzeichnete, soll die Täter nun überführen. Es soll auch zur sexuellen Belästigung der Frau gekommen sein. 
Die Tat soll sich bereits am 19. Januar ereignet haben.

Der Fall wurde nach der Beschwerde der Opfer an die Abteilung für interne Ermittlungen in der DNCD übergeben. Es wurde zugesagt, die Schuldigen, die teilweise bekannt sind, ausfindig zu machen. 
Wenn sich die Anschuldigungen bestätigen, würden die Agenten zur Verantwortung gezogen, wurde in einer Presseinformation erklärt.

Foto: DNCD Hauptquartier in Santo Domingo

1 Kommentar:

  1. Der Leiter der DNCD gab heute die Entlassung von 5 Mitarbeitern, darunter zwei Oberleutnants und zwei Unteroffiziere sowie ein Major, bekannt. Sie wurden als die Schuldigen in dem Erpressungsfall identifiziert. Generalmajor Rolando Rosado Mateo, sagte, dass sie nach den Untersuchungen in Higuey verhaftet wurden.

    AntwortenLöschen