12 Februar 2013

Weiterer Anlauf zur touristischen Nutzung der Playa de las Aguilas

Pedernales.

Im Auftrag von Staatspräsident Danilo Medina hat der Senator von Pedernales, Dionis Sanchez, eine Kommission zusammengestellt, um den Konflikt um die Ländereien an der Playa de las Aguilas zu lösen.

Ziel der Gruppe sei es, den seit 15 Jahren andauernden Konflikt zu einem "Konsens" im Sinne der Entwicklung der südwestlichen Region der Dominikanischen Republik zu führen, erklärte Sanchez. 

Umweltschützer und einige Landbesitzer am rund 8 Kilometer langen natürlichen Traumstrand, der zu den schönsten in der Karibik zählt, wehren sich gegen den Bau von Hotels, weil sie befürchten, dass Fauna und Flora im Naturpark gewaltige Schäden erleiden würden. 
Investoren und die Regierung sehen in der Erschließung der Region für touristische Zwecke eine Chance zu wirtschaftlichem Nutzen und zur umfassenden Neuentwicklung durch die Schaffung neuer Infrastruktur und Jobs in der gesamten Region. 

Bereits im Jahr 2006, als Felix Jimenez dominikanischer Minister für Tourismus war, wurden detaillierte Pläne zur Erschließung der Region als touristische Destination erstellt. 
Daraufhin wurden in internationalen Studien Ergebnisse hervorgebracht, die aufzeigten, dass diese Umwandlung der Region zu einer negativen Belastung des empfindlichen Ökosystems an der „Bahia de las Aguilas“ führen würde. 
Es entbrannte ein Streit zwischen internationalen Umweltwissenschaftlern und nationalen und internationalen Investoren, die eine Förderung des nachhaltigen Tourismus in diesem Naturpark befürworteten. 
Drei Hotelanlagen sollten gebaut werden. 

Umweltschützer und Landbesitzer der Region setzten sich über ein Jahrzehnt durch und verhinderten den Bau von Hotels in der Bucht. 
Präsident Danilo Medina scheint nun einen weiteren Anlauf nehmen zu wollen, um den Traumstrand touristisch nutzen zu können.

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