Zuwanderung in Industriestaaten, oder in reichen Nationen wie zum Beispiel der Schweiz, soll aufgrund des zunehmenden Stroms an unqualifizierten Personen und dem Bedarf an Fachkräften immer stärker reguliert werden.
Aber wie machen dies gering entwickelte Länder wie die Dominikanische Republik mit der Zuwanderung in ihre Nation?
Profitiert das karibische Land von der Zuwanderung, oder ist sie mitunter eine Last?
Eine Last ist mit Sicherheit die große Zuwanderung an Kriminellen aus aller Herren Länder, die sich in der Karibiknation vor der Justiz verstecken, und mitunter auch hier ihrer illegalen oder kriminellen Geschäfte weiter nachgehen. Ein Problem ist auch die Zuwanderung von Kinderschändern, die hier viel zu leichtes Spiel haben, ihren perversen Fantasien nachzugehen.
Ein Problem für die Einheimischen sind mit Sicherheit auch allwissende Zuwanderer die Tag ein Tag aus nichts Besseres wissen, als das Land und die Leute zu verspotten und zu verhöhnen.
Wie würden sie über solche Zuwanderer in ihrer Heimat denken?
Klargestellt, es ist eine winzige Minderheit, aber sie sucht die Plattformen der sozialen Netzwerke oder andere Internetplattformen, um ihre schon krankhaft wirkenden Doktrinen der „dummen und unfähigen Einheimischen“ zu verbreiteten. Scheinbar haben sie noch immer nicht verstanden in welches Land sie ausgewandert sind und wie dort die Uhren ticken. Nämlich in einem karibischen Rhythmus der Gelassenheit, der Unbeschwertheit und der jahrzehntelanger Erfahrung von Unterdrückung, Ungerechtigkeit und Misswirtschaft.
Diese Form der Residenten fördert die Probleme und Missverständnisse zwischen Zuwanderern und Einheimischen, nehmen sie doch negativen Einfluss (sie versuchen es zumindest permanent) auf ihre Landsleute.
Dennoch profitiert das Land durch die Mehrzahl der Zuwanderer, die in die Dom-Rep ihren Altersruhesitz oder ihren Lebensmittelpunkt verlegten.
Diese Zuwanderer versuchen sich zu größenteils zu integrieren und zu verstehen, was die Menschen im Land bewegt und in der Vergangenheit prägte.
Dennoch profitiert das Land durch die Mehrzahl der Zuwanderer, die in die Dom-Rep ihren Altersruhesitz oder ihren Lebensmittelpunkt verlegten.
Diese Zuwanderer versuchen sich zu größenteils zu integrieren und zu verstehen, was die Menschen im Land bewegt und in der Vergangenheit prägte.
Die Gründe für so manches Unverständnis liegen eben nicht offensichtlich an der Oberfläche, sondern in der Tiefe der Geschichte des Landes und den Erfahrungen der Einheimischen. Millionen kleiner Kapitel mit Freudigem aber auch viel Leid und Ungerechtigkeit.
Andere Zuwanderer in der Dom-Rep ziehen sich in wie Ferienanlagen konzipierte Ruhesitze zurück und genießen ein etwas isoliertes Dasein im Paradies.
All diese Residenten bringen Geld ins Land, schaffen und sichern Arbeitslätze und sorgen für kaum Probleme mit Einheimischen, sie bauen Brücken des gegenseitigen Verständnisses, statt Mauern in den Köpfen auf. Nicht wenige von ihnen engagieren sich sozial in ihrer neuen Heimat, ein Land, das man nach wie vor zu den wenig entwickelten und armen der Erde zählen muss.
Dennoch ein Paradies für all jene, die mehr wollen als Oberflächlichkeit und internationale Standards. Diese Standards gibt es auch im Land, aber überwiegend in den Hotels für die Touristen.

Interessanter Artikel. Mich nervt es schon seit 13 Jahren, dass viele hier immer nur das Schlechte hervorheben, immer nach dem Motto leben "Ach was waer die DomRep so schoen, wenn es nicht die Domis gaebe". Klar gibt es hier Korruption, Betrug, Mord und Totschlag. Aber es gibt total viele liebe nette hilfsbereite Menschen. Mir wird immer vorgeworfen, dass ich alles schoenrede. Ich habe nun mal das Glueck von tollen Nachbarn umgeben zu sein. Als ich letzte Woche im Krankenhaus lag, kam die Haelfte der Leute meines Dorfes um mich zu besuchen. Ich glaube nicht, dass das so in vielen anderen Laendern ist. Auch mir gefallen viele Dinge hier nicht wie z.b. der Abfall auf den Strassen und noch einiges mehr. Aber ich habe zwei Moeglichkeiten: Ich kann damit umgehen, evtl. sogar versuchen was zu aendern - oder ich kann zurueck in mein Land gehen. Steht doch jedem offen. Hier sind wir nun mal Gast und sollten uns dementsprechend auffuehren.
AntwortenLöschen@Petra, danke für deine passende und schöne Ergänzung.
AntwortenLöschenGuter Artikel. Kann man nur unterschreiben. Lebe seit knapp 20 Jahren hier und bin sehr aktiv im Tierschutz. Helfe auch meinen dom. Nachbarn so gut es geht. Leider bin ich auch schon 3x überfallen worden. Die Kriminalität ist ein großes "Minus" in diesem schönen Land.
AntwortenLöschenHanne