12 Januar 2013

Streit um die Opferzahlen durch die Polizei 2012 in der Dominikanischen Republik

Santo Domingo.

Der Sprecher der Nationalpolizei in der Dominikanischen Republik, General Maximo Baez Aybar, sagte, dass falsche Daten zu den von Polizisten verursachten Todesopfern veröffentlicht wurden.


Der Polizeisprecher bestritt, dass der Bericht des Nationalrates für Menschenrechte (Conadehu), welcher behauptete, dass im Jahr 2012 in der Dominikanischen Republik 420 Personen durch Beamte der Strafverfolgungsbehörden getötet worden seien, korrekt sei. 

Laut offizieller Daten der Nationalpolizei würden 2012 lediglich 231 Personen bei Polizeieinsätzen durch Polizisten getötet worden seien, und somit 18 Prozent weniger als im Vorjahr, erklärte Baez Aybar. 
Er fügte an, dass der Bericht der Conadehu ungenau und weit von der Wahrheit entfernt sei. 

Der Sprecher erklärte, dass der Polizeichef die Rechte der Bürger voll und ganz respektiere und alle Beamte angewiesen seien, bei ihren Einsätzen die geringst möglichen negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft zu generieren.

Foto: Hauptsitz der dominikanischen Nationalpolizei in Santo Domingo

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