Nationale und internationale Wissenschaftler beschäftigen sich mit dem seit etwa 5 Jahren anhaltenden Anstieg des Wasserpegels am Salzsee „Lago Enriquillo“ in der Dom. Rep.
Noch immer wurde keine schlüssige Erklärung gefunden, weshalb der Wasserstand am Salzsee, der rund 30 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, stetig ansteigt.
Betroffen sind noch zwei kleinere Salzseen in derselben Region.
Der See Etang Saumatre, der an der dominikanisch-haitianischen Grenze in Haiti liegt, weist dasselbe unerklärliche Phänomen auf. Der binationale Markt in der Grenzstadt Jimani musste wegen des gestiegenen Wasserpegels verlegt werden. Landwirtschaftliche Flächen und Wohngebiete sind vom Anstieg des Wasserpegels betroffen.
Am Lago Enriquillo, der mittlerweile eine Fläche von ca. 375 Quadratkilometer einnimmt, sind schon 2 kleine Inseln verschwunden. Auch die einstmals zahlreich vorhandenen Flamingo Populationen sind verschwindend klein geworden. Den Tieren fehlen die Nahrungsquellen an den Ufern des Sees.
Die Salzsee-Krokodile bereiten den Landwirten andere Sorgen. Diese reißen immer mehr Tiere wie Ziegen und Schafe, da ihre Weiden nun an den sich ausbreitenden See grenzen.
Den Landwirten der Region wird kostbare Anbaufläche entzogen, Straßen und Häuser werden vom Salzwasser überschwemmt.Am Lago Enriquillo, der mittlerweile eine Fläche von ca. 375 Quadratkilometer einnimmt, sind schon 2 kleine Inseln verschwunden. Auch die einstmals zahlreich vorhandenen Flamingo Populationen sind verschwindend klein geworden. Den Tieren fehlen die Nahrungsquellen an den Ufern des Sees.
Die Salzsee-Krokodile bereiten den Landwirten andere Sorgen. Diese reißen immer mehr Tiere wie Ziegen und Schafe, da ihre Weiden nun an den sich ausbreitenden See grenzen.
Vor rund einer Million Jahren sollen die Küsten zwischen Port-au-Prince (Haiti) und Neiba (Dom. Rep.) einmal verbunden gewesen sein. Früher waren die heute getrennten Seen Lago Enriquillo und Etang Saumatre eine mit dem Meer verbundene Bucht.
Tektonische Aktivitäten haben die Seen durch Absenkung vom Meer abgetrennt, sowie die Seen geteilt. Heute liegen die Uferenden der beiden Seen etwa 5 Kilometer voneinander getrennt.
Könnte der Anstieg der Wasserstände an den Seen bedeuten, dass sich die tektonischen Aktivitäten gewendet haben?
Niemand hat im Moment schlüssige Antworten auf die vielen Fragen, die das Ansteigen der Wasserspiegel hervorbringen.
Dies beängstigt die Anwohner der Region umso mehr, da niemand Maßnahmen gegen das Ansteigen ergreifen kann und auch niemand wirklich seriös abschätzen kann, wie schnell und wie weit sich die Seen noch ausbreiten werden.


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