Die Dominikanische Republik hat aufgrund seiner positiven wirtschaftlichen Entwicklung die Berechtigung für Hilfe aus internationalen Fonds zur Bereitstellung von antiretroviralen Medikamenten verloren.
Die für HIV/AIDS-Patienten essentiellen Arzneien werden nun nicht mehr gefördert, was zur Folge hat, dass tausende Infizierte in der Dominikanischen Republik keinen Zugang mehr zur antiretroviralen Therapie haben.
Dulce Almonte, Präsidentin des Dominikanischen Netzwerks für Menschen, die mit HIV/AIDS leben und Dario Garcia, Geschäftsführer der Nicht-Regierungs-Organisation „AIDS- Koalition“ sprachen mit großer Sorge über den Versorgungsmangel, der nach ihren Angaben bis zu 33.000 offiziell Infizierte betreffen würde.
Die Regierung würde die Patienten, die zumeist arm sind, nicht angemessen unterstützen und versorgen, behaupteten die Experten.
Man müsse bei dieser Situation auch berücksichtigen, dass es eine hohe Dunkelziffer bei den HIV-Infizierten gäbe, so dass die Zahl der Betroffenen noch viel höher sein könnte, fügten sie an.
Es wird davon ausgegangen, dass lediglich 23.000 der geschätzten 80.000 Infizierten mit antiretrovirale Medikamenten versorgt würden.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen