03 März 2013

„Mit Lügen kann man keine guten Ergebnisse erzielen und Werte vermitteln“

Opinion.

In der Dominikanischen Republik läuft der Konflikt um Gehaltserhöhungen zwischen Lehrern an den öffentlichen Schulen und dem Bildungsministerium auf Hochtouren. Beide Fronten haben sich verhärtet,
die Lehrer fordern nach Jahren ohne Gehaltserhöhung 100 Prozent mehr Bezüge, während das verantwortliche Ministerium zwischen 15 und 20 Prozent anbietet. 

Die ehemalige Präsidentin der Dominikanischen Vereinigung der Lehrer (ADP), María Teresa Cabrera (Foto) behauptet, dass die Behörden des Ministeriums für Bildung lügen, wenn sie behaupten, dass mit einer Erhöhung der Lehrergehälter von 100 Prozent die Gesamtgehaltskosten die Hälfte des Budgets des Ministeriums für Bildung einnehmen würde:

„Es ist leicht auszurechnen, dass die Angaben falsch sind: Im vergangenen Jahr erhielt das Bildungsministerium 1,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) als Budget, und die Lehrer verursachten Gehaltskosten von 8,5 Milliarden Pesos.
Würden die Gehälter in diesem Jahr um 100 Prozent angehoben werden, müsste das Ministerium 17 Milliarden Pesos für Lehrergehälter bereitstellen. 
Mit der Erhöhung der Budgetzuweisung auf 4 Prozent des BIP für das Bildungsministerium 2013 steht dem Bildungssektor ein Budget von fast 100 Milliarden Pesos zur Verfügung. 

Dies zeigt, dass das Ministerium für Bildung mit Lügen die Öffentlichkeit täuschen möchte, um ihre beschämende Gehaltspolitik fortzusetzen. Es ist schlecht, wenn das Ministerium mit solchen Mitteln arbeitet, da es eigentlich verantwortlich dafür ist, die humanen Werte vorzuleben.“

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