05 Dezember 2013

Ex-US-Präsident Bill Clinton fordert Dominikaner und Haitianer zum Dialog auf

Bill Clinton
Santo Domingo.

Der frühere US-Präsident, Bill Clinton, forderte in einem TV-Interview die Dominikaner und Haitianer auf, die Spannungen nach der Entscheidung des Verfassungsgerichts zu überwinden.



Nur ein Dialog, in welchem nach einvernehmlichen Lösungen gesucht werde, bringe eine Lösung des Problems, so Clinton.

Clinton, der mit seiner Familie häufig Urlaub in der Dominikanischen Republik macht, erinnerte an das katastrophale Erdbeben vom Januar 2010, als die beiden Völker wie eine Familie an der Bewältigung der Katastrophe arbeiteten.
Clinton unterstützt Haiti mit seiner Stiftung seit dem Jahr 2010.Er übernahm auch sofort nach dem Erdbeben die Rolle des UN-Sondergesandten für Haiti.

Clinton warnte davor, den Konflikt weiter aufrecht zu erhalten, weil die Entwicklung in beiden Ländern dadurch behindert würde.

Clinton sagte, dass die Entscheidung des Verfassungsgerichts, die dominikanische Staatsbürgerschaft für tausende Nachkommen von haitianischen Einwanderern zu entziehen, viele Probleme geschaffen habe, jedoch die Regierungen der Nachbarstaaten die Möglichkeiten hätten, diese gemeinsam zu beseitigen. Er versprach, den Prozess des Dialogs zu unterstützen.

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