11 Dezember 2013

Suche nach 14 vermissten dominikanischen Flüchtlingen eingestellt

San Juan, PR.

Die US-Küstenwache hat die Suche nach 14 Dominikanern, die sich auf der illegalen Reise zwischen der Dom-Rep und Puerto Rico befunden haben sollen, beendet.



Besorgte Verwandte der Flüchtlinge hatten die Behörden verständigt, als sie mehrere Tage nach der Abreise nichts von ihren Familienmitgliedern und Freunden gehört hatten.

 Die US-Küstenwache hatte gemeinsam mit der dominikanischen Marine und der dominikanischen Luftwaffe die Suche nach den Vermissten aufgenommen.
Nun wurde mitgeteilt, dass keinerlei Anhaltspunkte über den Verbleib des Flüchtlingsbootes und seiner Insassen gefunden worden seien, und die Suche eingestellt werde. Das Schicksal der Flüchtlinge bleibt nach der 4-tägigen erfolglosen Suche weiter ungewiss.
Man habe so gut als nur möglich die Gewässer zwischen der Dominikanischen Republik und Puerto Rico abgesucht, teilte ein Sprecher der US-Küstenwache in Puerto Rico mit.

Jedes Jahr versuchen hunderte Dominikaner über die Mona Passage illegal nach Puerto Rico zu fliehen, und Zugang auf US-Territorium zu bekommen.
Immer wieder kommt es dabei zu tragischen Unglücken, bei denen viele Menschen ihr Leben verlieren. Die meisten Flüchtlinge kommen aus Haiti und wollen mit dominikanischen Schleuserbanden aus der bitteren Armut und Hoffnungslosigkeit ins „gelobte Land“ flüchten.

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