14 Januar 2013

Dominikanische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Ring von Frauenhändlern

Santo Domingo.

Die dominikanische Staatsanwaltschaft untersucht gemeinsam mit den Ermittlungsbehörden des Landes einen internationalen Ring von Frauenhändlern.


Gemäß Behördenangaben solle es sich um eine Art von modernem Sklavenhandel handeln. Betroffen sind Mädchen und Frauen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. 

Das Netzwerk der Frauenhändler umfasse die Länder Dominikanische Republik, Puerto Rico, Kuba, Mexiko und Argentinien. 
Unter dem Vorwand, den Mädchen gute Jobs im Ausland zu beschaffen, heuern die Frauenhändler die Arbeiterinnen an. Zumeist wird eine Art „Ablöse“ an die Familien bezahlt. (Insider sprechen auch von einem Bestechungs- oder Schweigegeld.)

Berichten zufolge werden die Mädchen nach Griechenland, Portugal, Zypern, Argentinien, Chile und Kolumbien gebracht, wo sie dann zur Prostitution gezwungen werden. 

Die Organisation habe Strukturen wie die Mafia, sagte die Staatsanwaltschaft. Deshalb sei es es schwierig an die Hintermänner heranzukommen. 
Der Staatsanwaltschaft liegen derartige Fälle aus San Francisco de Macoris, Salcedo, Tenares, Gaspar Hernandez, Rio San Juan, Puerto Plata und La Vega vor.

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