14 Januar 2013

Eduardo Estrella kritisiert und lobt die Regierung von Präsident Danilo Medina

Santo Domingo.

Der Vorsitzende der Partei „Dominikaner für den Wechsel“ (DxC), Ingenieur Eduardo Estrella, sieht einige positive Schritte, die die Regierung von Danilo Medina gegangen sei.


In einem TV-Interview sagte Estrella, dass die Regierung Medina insbesondere für Anstrengungen zur Stärkung des Bildungssektors mit seinem 4 Prozent - BIP - Budget zu loben sei.
Hingegen kreidete er Medina an, dass er nicht entschieden gegen die Korruption vorgehe.

Medina habe den Kurs von Fernandez nicht fortgesetzt und setze neue Akzente, die ihn als Saubermann präsentierten, so der Oppositionspolitiker.
Das Land habe in den letzten zehn Jahren eine progressive Verschlechterung der öffentlichen Institutionen, sowohl in der Exekutive, der Legislative und der Judikative erlitten, urteilte Estrella.

„Wir müssen der Regierung Medina vorwerfen, dass sie keine Schritte unternahm, um die korrupte Ex-Regierung zu verfolgen“, erklärte der DxC-Präsident.

Die Korruption könne nur beseitigt werden, wenn die großen Köpfe vor Gericht gebracht würden und sich für den Missbrauch der öffentlichen Mittel zu verantworten hätten, erläuterte er weiter.
Nur wenn die Bevölkerung sehe, dass auf hoher Ebene durchgegriffen werde, würden die Menschen zum Umdenken angeregt, setzte Estrella fort.

Auch die Steuerreform kritisierte Estrella, sie würde keine neuen Arbeitsplätze generieren, sondern mit höheren Steuern deren Schaffung verhindern.
Das politische System habe in den letzten Jahrzehnten versäumt Arbeitsplätze zu schaffen, es habe in Sachen Sicherheit versagt, scheiterte beim Aufbau eines Gesundheitssystems und habe es versäumt die Ausgaben zu kontrollieren, so dass das Land einmal mehr in Schulden ersticke, zählte der Ingenieur auf.

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