09 Dezember 2013

Dominikanischer Polizeichef berichtet von 10.224 Festnahmen in den letzten 6 Monaten

Manuel Castro Castillo
Santo Domingo.

Der Polizeichef der Dominikanischen Republik, Generalmajor Manuel Castro Castillo, zog Bilanz über die Einsätze der letzten 6 Monate.

Demnach wurden zwischen Juni und November des Laufenden Jahres von der Kriminalabteilung 10.224 Verdächtige festgenommen und der Staatsanwaltschaft und den Gerichten vorgeführt.
Unter den häufigsten Delikten, die den mutmaßlichen Kriminellen vorgeworfen wurden, waren Raub und Diebstahl (6646), Tötungsdelikte (859), Fahrzeugdiebstähle (885), Fälschen (566), Viehdiebstahl (270), illegaler Waffenhandel (128), technologische Verbrechen wie das Klonen von Kreditkarten (82), sexueller Missbrauch (65), Menschenhandel (53), Diebstahl von öffentlichem Eigentum (10) und Brandstiftung (6).

Von den Festgenommenen wurden 4725 in Untersuchungshaft genommen, 2237 wurden gegen Zahlung einer Kaution bis zu ihrer Verhandlung freigelassen, 1737 mussten sich regelmäßig bis zum juristischen Prozess regelmäßig auf einem Polizeiposten melden und 1525 der Verdächtigen wurden von der Staatsanwaltschaft freigelassen, ohne dass eine Klage eingereicht wurde.

Im genannten Zeitraum seien auch 687 Personen festgenommen worden, die vor der Justiz geflohen waren, erklärte Castro Castillo.
Bei den Operationen wurden zudem 934 Schusswaffen beschlagnahmt und 887 Fahrzeuge und 1437 Motorräder, die gestohlen worden waren, ihren Besitzern zurückgegeben.

Diese Ergebnisse zeigten, dass die Führung der Polizei keine Mühe scheut, um die Mikro-Kriminalität in den Brennpunkten des Landes zu reduzieren, so der Polizeichef.

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