10 Dezember 2013

Teil 2: „Stagnation bei der wirtschaftlichen, sozialen und institutionellen Entwicklung der Dom-Rep 2013“

Teil 2 von 2

Jahresbericht des „Centro Bonó“ blickt auf ein schwieriges und schwaches Jahr 2013 in der Entwicklung der Dominikanischen Republik zurück (zum Teil 1).



In Bezug auf Menschenrechte und das umstrittene Urteil des dominikanischen Verfassungsgerichtes, das Nachkommen von illegalen Einwanderern die Staatsangehörigkeit verweigert, wurde im Jahresbericht erklärt, dass durch diese Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte eine soziale Krise geschaffen wurde, die sich auch 2014 fortsetzen werde.
Bedauert wird die tiefe Kluft, die durch dieses Urteil in das soziale Gefüge der dominikanischen Gesellschaft geschlagen worden sei. Die Legalisierung einer sozialen Ausgrenzung für den ärmsten Teil der Bevölkerung sei inakzeptabel und stoße deshalb auch auf heftigen Widerstand auf internationaler Ebene, wurde hinzugefügt.
Der Bericht der Inter-Amerikanischen Kommission für Menschenrechte, der nach einem 4-tägigen Besuchs im Land erstellt wurde, bestätigte diese Einschätzung des „Centro Bonó“.

Die Sozialorganisation begrüßte ausdrücklich die verschiedenen sozialen Investitionsprogramme der dominikanischen Regierung, die in den Bereichen Bildung und Alphabetisierung, Armutsbekämpfung und Kinderbetreuung gestartet wurden.

Dies seien gute Signale für eine Verbesserung in der Sozialpolitik der Regierung. Allerdings wurde auch unterstrichen, dass die bisherigen Anstrengungen nicht ausreichen würden, um die Ursachen der Ungleichheit und der sozialen Ausgrenzung in der Dominikanischen Republik zu verändern.

In seinem Jahresbericht lobte „Centro Bonó“ die Arbeit der Bürgerinitiativen, der Organisationen der Zivilgesellschaft und der sozialen Bewegungen, die das ganze Jahr über den Kampf gegen die Korruption und die Förderung der Bildung gepflegt haben.

Kritisiert wurden die frühzeitigen Präsidentschaftskandidaturen für das Jahr 2016, die den derzeitigen Handlungen der aktuellen Regierung nicht dienlich seien. Diese Störungen zu solch einem frühen Zeitpunkt einer Regierungsperiode wurden als große verantwortungslos bezeichnet..

Der Vorstand der Sozialorganisation, vertreten durch Thaira Vargas, Teresa Cabrera und Ceara Hatton, stellten den Bericht vor.

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