Santiago de Chile.
Rund 164 Millionen Menschen sind in Lateinamerika und der Karibik im laufenden Jahr von Armut betroffen.
Dies sagt der aktuelle Bericht: „Soziales Panorama Lateinamerikas 2013“, der von der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) erstellt und in dieser Woche publiziert wurde.
Demnach sind 27,9 % der Bevölkerung in Lateinamerika und der Karibik von Armut betroffen, somit fast genauso viele Menschen wie noch im Vorjahr.
Während in den 10 vorangegangenen Jahren der Anteil der Armen und extrem Armen in den CEPAL-Nationen reduziert werden konnte, ist in diesem Jahr fast ein Stillstand erreicht worden.
Die Reduktion der Armut erreichte laut realen Zahlen lediglich 0,3 Prozent.
Steigende Preise für Nahrungsmittel und ein geringeres Wirtschaftswachstum seien die Hauptfaktoren, die 2013 zu dieser Stagnation bei den Fortschritten in der Armutsbekämpfung führten, so CEPAL.
Seit 2002 sei die Armut in der Region um 15,7 Prozentpunkte und die extreme Armut um 8,0 Prozentpunkte gesunken, jedoch in diesem Jahr nur marginal, wurde erklärt.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen